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Mediadaten 2012

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Aktuelles

TRUMPF Maschinen Austria

Österreichischer Staatspreis Innovation 2012 für Trumpf

Die TruBend Cell 7000 ist das schnellste System der Welt für das automatische Biegen von Kleinteilen.

Das oberösterreichische Paradeunternehmen Trumpf Maschinen Austria setzte sich bei der höchsten staatlichen Auszeichnung Österreichs für innovative Unternehmen gegen insgesamt 627 Mitbewerber durch. Dies ist nach dem Titel „Fabrik 2011“ bereits der zweite Preis für TRUMPF innerhalb eines Jahres. Österreichs Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend Dr. Reinhold Mitterlehner übergab den Preis in der Aula der Akademie Wissenschaften am 22. März in Wien.

Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner (zweiter von links) mit den Preisträgern von TRUMPF Maschinen Austria: Entwicklungsleiter Dipl.-Ing. Bernhard Fischereder, Dipl.-Ing. Dr. mont. Michael Kerschbaumer, Projektleiter TruBend Cell 7000, und Dipl.-Ing. Simon Hiebl, Produktmanager TruBend Cell 7000 (von links nach rechts). (Fotos: Trumpf)

TRUMPF erhielt den Staatspreis für die Entwicklung der Biegezelle TruBend Cell 7000. Bei der vollautomatischen Biegezelle zum Biegen von Kleinteilen handelt es sich um das weltweit schnellste System, das auch kleine Stückzahlen äußerst wirtschaftlich produzieren kann. Die Innovation erlaubt eine Produktivitätssteigerung um bis zu 300 Prozent und senkt dabei die Energiekosten um bis zu 65 Prozent. „Das eröffnet neue Perspektiven für die metallverarbeitende Industrie, die stark im internationalen Wettbewerb steht“, betonte Mitterlehner bei der Preisverleihung. Laut Staatspreis-Jury ist die TruBend Cell 7000 damit eine ökonomische und ökologische Antwort auf die Herausforderungen der Industrie.

www.trumpf.at

Gut gelungen!

Fotos: Deutsche Messe Hannover

Die EMO Hannover 2011 puscht die Geschäfte in der internationalen Werkzeugmaschinenindustrie. Die hohe Internationalität bestärkt dabei den Leitmessencharakter der EMO eindrucksvoll.

Zum Abschluss der EMO Hannover 2011, der Weltleitmesse der Werkzeugmaschinenindustrie, zogen Veranstalter, Aussteller und Besucher übereinstimmend ein äußerst positives Fazit. „Die EMO war eine rundherum gelungene Veranstaltung. Besucher und Aussteller sind sich einig: Die EMO Hannover hat mit ihrem perfekten Verlauf ihre Position als Weltleitmesse der Metallbearbeitung weiter ausgebaut“, sagte Dr. Detlev Elsinghorst, Generalkommissar der EMO Hannover, zum Ende der Messe. „Die Werkzeug¬maschinenindustrie läuft weiter auf vollen Touren. Insgesamt wurden allein während der sechstägigen Veranstaltung wieder Aufträge mit einem Volumen von mindestens 4,5 Mrd. Euro erteilt“, fügte Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des EMO-Veranstalters VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) hinzu. „Damit stehen die EMO-Aussteller nach den hohen Auftragszuwächsen der vergangenen Monate noch robuster im Markt“, so Schäfer weiter.

Sechs Tage hatten 2 037 Aussteller aus 41 Ländern in Hannover unter dem Motto „Werkzeugmaschinen und mehr“ ihre neuesten Maschinen, Lösungen und Dienstleistungen rund um die Metallbearbeitung präsentiert. „Die EMO hat sich damit erneut als einzigartiges internationales Schaufenster für Innovationen erwiesen. Die Innovationskraft der Branche als Basis für nachhaltiges Wachstum ist beeindruckend“, sagte Elsinghorst.

Diese Innovationskraft zeigte sich nicht nur in den technischen Leistungsdaten der Maschinen, sondern überall auf der Messe auch im funktionalen, ansprechenden Design, das zu einer leistungsfähigen modernen Maschine heute einfach dazugehört.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen vor allem Innovationen und Lösungen rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Produktion. Es zeigte sich, wie intensiv die Hersteller insbesondere auf Energieeffizienz in ihren Anlagen setzen. Der sparsame Einsatz von Energie und Rohstoffen wird im Wettbewerb immer mehr zum entscheidenden Kriterium für den Erfolg im Weltmarkt.

Die Aussteller lobten vor allem die hohe Internationalität der Besucher. Knapp 40 Prozent der EMO-Gäste kamen aus dem Ausland. „Mit ihrem hohen Anteil internationaler Besucher ist die EMO in der Branche einmalig. Das ist ihr wesentlicher Erfolgsfaktor“, resümierte Schäfer. Die EMO spiegele die voranschreitende Globalisierung wider. Bei den ausländischen Fachbesuchern verschoben sich die Anteile von den europäischen hin zu den asiatischen und südamerikanischen Besuchern um gut 6,5 Prozentpunkte. Damit erreichte die EMO auch bei der Aufenthaltsdauer Spitzenwerte. Jeder vierte Besucher blieb mehr als drei Tage auf der EMO.

Die positive Stimmung in der Branche zeigte sich in den Messehallen. Mehr als die Hälfte der Besucher hatte Entscheidungskompetenz bei Beschaffung und Einkauf. Entsprechend kamen 55 Prozent der Fachbesucher mit konkreten Investitionsabsichten auf die EMO. Bei den ausländischen Gästen waren es sogar 75 Prozent. Rund die Hälfte der Besucher wollte in die Erweiterung ihrer Kapazitäten, 20 Prozent erstmals in Werkzeugmaschinen investieren.

Die vielfältigen Rahmenveranstaltungen machten den EMO-Besuch zusätzlich attraktiv. Kongresse zu den Themen nachhaltige Produktionstechnik, Fertigungstechnologien für die Luft- und Raumfahrt, Potenziale des russischen Marktes und Nachwuchswerbung stießen auf reges Interesse.

Vom 19. bis 24. September 2011 kamen rund 140.000 Besucher aus über 100 Ländern zur EMO Hannover 2011. Elsinghorst: „Hochqualifizierte Besucher aus über 100 Ländern, Tausende technische Innovationen, ein Rahmenprogramm für den internationalen Know-how-Transfer und Aufträge in Milliardenhöhe - die EMO Hannover ist mehr als eine Messe. Sie ist die Weltmeisterschaft der Werkzeugmaschinenindustrie, und hier treten die Champions an.“

Die EMO Hannover 2013 findet vom 16. bis 21. September statt.

http://www.emo-hannover.de

Bildergalerie

Industriellenvereinigung

Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gebot der Stunde

Foto: Markus Prantl/IV

Der kontinuierliche Rückfall in den Standort-Rankings sollte nach Meinung der IV ein „Weckruf“ sein – Österreich verliert seine hart erarbeiteten Standortvorteile. Nachhaltige strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Standortqualität gehören demnach umgehend gesetzt.

„Wir laufen Gefahr unsere hart erarbeiteten Standortvorteile gegenüber unseren regionalen und globalen Mitbewerbern zu verlieren und begrüßen daher die Initiative von Finanzministerin Maria Fekter und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner für eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes“, sagte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Christoph Neumayer. Der kontinuierliche Rückfall Österreichs in den internationalen Standort-Rankings müsse als „Weckruf“ verstanden werden. „Wir müssen jetzt nachhaltige strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Standortqualität setzen“, betonte Neumayer. Österreich ist zuletzt im Global Competitiveness Report des Weltwirtschaftsforums von Platz 18 auf 19 (und damit binnen drei Jahren von Rang 14 auf 19) zurückgefallen, bereits im Frühjahr hat das Schweizer Instituts IMD Österreich im „World Competitiveness Scoreboard 2011“ von Rang 14 auf Rang 18 zurückgestuft. Im Jahr 2007 war Österreich hingegen noch auf Rang 11 gelegen.

„Die überdurchschnittlich hohe Abgabenquote Österreichs, die zu hohen Arbeitszusatzkosten, die geringe Aktienmarktkapitalisierung und das viel zu niedrige Pensionsantrittsalter zählen zu den Hauptproblemen Österreichs“, so Neumayer. Hier seien die Gegenmaßnahmen klar und müssten rasch umgesetzt werden: „Die Abschaffung der ‚Hacklerregelung‘, die Effizienzsteigerung bei den öffentlichen Ausgaben und eine damit mögliche Reduktion der Abgabenlast sowie eine Stärkung des Kapitalmarktes sind Gebot der Stunde“, betonte der IV-Generalsekretär. Ohne moderne und effiziente Rahmenbedingungen wären Arbeitsplätze und Wohlstand mittel- und langfristig in Gefahr. In diesem Zusammenhang spricht sich die Industrie einmal mehr klar gegen weitere Steuern oder Verschlechterungen bei verbliebenen Standortvorteilen, wie der Gruppenbesteuerung, aus. „Die Gruppenbesteuerung sichert die Unternehmensstandorte, Tausende Arbeitsplätze und Millionen an Steuereinnahmen ab”, so Neumayer. Skeptisch beurteile die Industrie Aussagen zu niedrigen Ökosteuern in Österreich, da Österreich bereits jetzt zu den Staaten mit den höchsten Umweltkosten Europas zähle. Zahlreiche Abgaben wie Müll, Wasser und Abwasser sowie die Kosten von 1,5 Mrd. Euro für Ökostrom und Lkw-Maut seien in Steuervergleichen nicht berücksichtigt, da diese Abgaben nicht zu den Steuern gezählt werden.

Dass Österreich in den Rankings nicht gänzlich abrutscht, liege vor allen an Stärken wie den „tüchtigen Unternehmerinnen und Unternehmer“, der hohen persönlichen Sicherheit, der guten Lebensqualität und der hohen Motivation der Arbeitskräfte, wie Neumayer feststellt. „Nachbarländer wie die Schweiz und Deutschland und vergleichbare Staaten wie Schweden haben uns im Vergleich aber längst überholt. Jetzt Gegenmaßnahmen zu setzen, ist richtig und klug – naturgemäß kommt es dabei auf die Umsetzung an“, so Neumayer abschließend, der in dem Zusammenhang auch nochmals auf die Bedeutung der Gruppenbesteuerung „als einem unserer wenigen verbliebenen Standortassets“ hinwies.

www.iv-net.at

Beckhoff

PC-based Control: Das skalierbare CNC-Gesamtpaket

Beckhoff präsentierte auf der EMO 2011 sein Gesamtpaket skalierbarer CNC-Steuerungslösungen für Werkzeugmaschinen. Im Fokus des Messeauftrittes standen u. a. der Ausbau der Antriebstechnik im oberen und unteren Leistungssegment sowie die neue Softwaregeneration TwinCAT 3, die ein effizienteres Engineering, z. B. durch die Einbindung von C-Code in die CNC, ermöglicht.

Durchgängige CNC-Lösung vom WZM-Bedienpanel bis zum sicheren Servoantrieb (Foto: Beckhoff)

Die Beckhoff-CNC-Lösung basiert auf der PC-Steuerungstechnik, die alle Maschinenfunktionen auf einer Hard- und Softwareplattform integriert. Das CNC-Paket ist modular und feinskalierbar und bietet für jede Aufgabenstellung eine optimal zugeschnittene – und damit effiziente – Steuerungslösung: vom kompakten Dental-Bearbeitungszentrum bis zur komplexen Plasma-Schneid-Maschine.

Durch den Ausbau der Antriebstechnik und die Integration der Sicherheitstechnik in die I/O- und Motion-Ebene kann Beckhoff nun für die gesamte Palette der Werkzeugmaschinen individuell zugeschnittene, komplette Lösungspakete anbieten. CNC-Steuerungen von Beckhoff haben sich in vielen Branchen, von der Holzbearbeitungs- bis zur Schneid-/Schweißmaschine, bewährt. Nun will man bei Beckhoff den WZM-Markt erobern, indem man sich als Alternative zu den klassischen CNC-Anbietern mit einer flexiblen, PC-basierten Lösung positioniert: PC-based Control von Beckhoff bietet die Grundlage, neben der PLC-, Motion- und CNC-Steuerung auch Visualisierung, Sicherheitstechnik, Messtechnik, Condition Monitoring und Robotik in die Maschinensteuerung zu integrieren.

Skalierbarkeit von der Software bis zu den Antrieben

Die Skalierbarkeit der Beckhoff-CNC-Lösung bezieht sich auf das komplette Steuerungssystem:

  1. Software | TwinCAT bietet eine modulare Softwarearchitektur für PLC-, Motion und CNC-Funktionen.
  2. PC-Hardware | Skalierbare Performance für jede Anwendung: vom kompakten Embedded-PC mit integrierter I/O-Schnittstelle bis zum Industrie-PC mit Multicore-Prozessor.
  3. Bedienpanel | Zum Bedienen und Beobachten steht eine breite Palette an Control-Paneln zur Verfügung: vom Basis-Touchpanel bis zum CNC-spezifischen Panel für Werkzeugmaschinen.
  4. Kommunikation | EtherCAT, als durchgängiger Highspeed-Feldbus, integriert alle Funktionsbereiche: I/O, Motion und Safety. Klassische Feldbus- oder Industrial-Ethernetsysteme, wie PROFIBUS oder PROFINET, sind über die EtherCAT-Klemmen integrierbar.
  5. Antriebstechnik | Leistungsgerechte Antriebslösungen: von der Servo- und Schrittmotoranschaltung, im Format einer Standardbusklemme, bis zur EtherCAT-Drives-Serie AX5000, für den mittleren und oberen Leistungsbereich (bis 118 kW), mit den dazugehörigen Servomotoren.
  6. Sicherheitstechnik | Skalierbare Safety-Lösung TwinSAFE: von den Sicherheits-I/O-Klemmen bis zur komplexen PC-basierten Safety-Steuerung.

TwinCAT 3: Echtzeit-Simulation, C-Code-Einbindung und Multicore-Support

Mit TwinCAT 3, der neuesten Softwaregeneration von Beckhoff, steht dem Anwender eine modulare, Multicore-fähige Steuerungsarchitektur, mit hohem Integrationsgrad für PLC-, Motion- und CNC-Funktionalitäten, zur Verfügung. Die Mehrkanalarchitektur von TwinCAT CNC – mit der Möglichkeit zum flexiblen Tausch von Achsen und Spindeln – bietet die notwendige Flexibilität, um unterschiedliche Funktionen auf einer Maschine zu realisieren.

Die CNC wurde um das Highspeed-Cutting (HSC) zur optimierten Fräsbearbeitung von Freiformflächen erweitert. Mit der TwinCAT-Library „Kinematic Transformation“ lassen sich nun auch Roboter-Kinematiken in Software abbilden und nahtlos in die Steuerung einbinden.

Die Engineering-Plattform von TwinCAT 3 ist vollständig in das Visual Studio® von Microsoft integriert. Mit diesem weltweit bekannten Framework ergeben sich erweiterte Programmiermöglichkeiten: Neben den objektorientierten Erweiterungen der IEC 61131-3 stehen in TwinCAT 3 nun auch die Sprachen der IT-Welt, C und C++, zur Verfügung. So lässt sich beispielsweise C-Code in die CNC einbringen. Durch die Integration von Matlab®/Simulink® ist TwinCAT 3 auch für den Einsatz in wissenschaftlichen Bereichen, wie der digitalen Simulation komplexer technischer Systeme, geeignet.

www.beckhoff.at

Danfoss

Altra Holdings Inc. gibt Vereinbarung zum Kauf des Bauer Getriebemotorengeschäfts bekannt

Der dänische Danfoss Konzern schloss einen Vertrag mit der amerikanischen Altra Holdings, Inc., über deren Kauf des Getriebemotorenherstellers Danfoss Bauer GmbH in Esslingen.

Mit der Übernahme eines der führenden Getriebemotoren-Herstellers erweitert Altra sein Portfolio in Europa und verstärkt Altras geografische Präsenz. Bauer ist ein führender europäischer Hersteller qualitativ hochwertiger Getriebemotoren für industrielle Applikationen, der ausgereifte technische Lösungen für eine Vielzahl an Branchen bietet. Dazu zählen Fördertechnik, Stahlindustrie, Nahrungsmittelindustrie und Getriebemotoren für den Energiesektor. Zusätzlich zur starken Präsenz in Deutschland verfügt das Unternehmen über ein gut ausgebautes Vertriebsnetz in 15 weiteren Ländern West- und Osteuropas, in Russland, China und den USA.

Bauer mit seinem Hauptsitz in Esslingen erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von etwa 73,4 Millionen Euro.

"Der Vertrag ist ein sehr wichtiger Meilenstein für Altras", sagte Carl Christenson, Altras Vorstandsvorsitzender und CEO. "Der Kauf entspricht all unseren Kriterien für eine Akquisition. Wir erwarten, dass Bauer zukünftig eine wichtige Rolle bei Altra übernehmen wird. Die Marke Bauer ist bestens im Markt bekannt und die Produkte sind eine fantastische Ergänzung unseres Produktprogramms . Die weltweite Präsenz von Bauer und Altra bietet für uns die Möglichkeit, viele Synergien im Verkauf zu nutzen. Zusätzlich verfügt Bauer über ein hervorragendes Management-Team mit einer soliden, profitablen Wachstumsstrategie, die perfekt zu Altras Strategie passt. Vor allem begeistert uns Bauers europäische Marktposition und die wachsende Präsenz in den neuen Märkten. Zusätzlich haben wir die Möglichkeit, dem Unternehmen den Zugang zum nordamerikanischen Markt zu erleichtern."

Karl-Peter Simon, Senior Vice President und Geschäftsführer der Danfoss Bauer GmbH ergänzt: "Wir freuen uns, einen neuen Eigentümer gefunden zu haben, der die Mitarbeiter von Bauer unterstützt, um das Bauer Getriebemotoren-Geschäft weiter auszubauen."

www.danfoss.com/BusinessAreas/Geared+MotorsSpeichern

Siemens liefert neue U-Bahn für München

Die Stadtwerke München (SWM) haben Siemens Mobility mit der Lieferung 21 neuer U-Bahn-Züge des Typs C2 im Wert von rund 185 Mio. EUR beauftragt. Gleichzeitig sichern sich die SWM zwei Optionen auf weitere 46 U-Bahnen mit insgesamt 276 Wagen, die bis 2016 bzw. 2020 eingelöst werden können. Das Gesamtvolumen einschließlich der Option liegt bei bis zu 550 Mio. EUR.

Dr. Kurt Hofstädter, Siemens Vorstand Österreich, freut sich, dass ein bedeutender Teil der Produktion im Mobility-Werk in Simmering stattfindet.

Mit der Weiterentwicklung der heutigen C-Wagen knüpft Siemens an den Erfolg der Vorgänger-Generation an, für die Siemens bereits als Generalunternehmer verantwortlich war. Das bewährte System wird mit innovativen Technologien kombiniert, die aus der jüngsten Entwicklung für Metro-Fahrzeuge stammen, die Siemens unter dem Namen Inspiro vermarkten wird. Diese Technologien gewährleisten hohe Zuverlässigkeit und Komfort. Siemens liefert für München besonders umweltfreundliche und energiesparende Züge: Der Energieverbrauch wird durch eine Kombination von verschiedenen innovativen Konzepten reduziert. Bei der Auswahl der Materialien gingen die Siemens-Ingenieure nach Umweltgesichtspunkten vor. So werden beispielsweise keine schädlichen Stoffe verwendet, LED-Leuchten ersetzen die Halogenstrahler im Vorgängerfahrzeug und das Material ist zu 97 Prozent recyclebar. Somit verbessert die neue U-Bahn die CO2-Bilanz in München weiter und unterstützt SWM/MVG und die Stadt bei ihren Bestrebungen, den Energieverbrauch im Verkehr weiter zu verringern. Die Wagenkästen bestehen komplett aus dem Leichtmetall Aluminium. Diese Bauweise reduziert das Gewicht und somit den Energiebedarf des Zuges. Die Züge sind optional mit Energiespeichern ausrüstbar und gehören zum Siemens-Umweltportfolio, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte.

Mehr Komfort für den Fahrgast

Der aktuelle Auftrag für Siemens umfasst 21 Züge mit 126 Wagen, die auf dem bewährten Design der letzten Fahrzeuggeneration ("C-Wagen"), das vom international renommierten Münchner Fahrzeugdesigner Alexander Neumeister stammt, weiterentwickelt wurden. Die 115 Meter langen und 2,90 Meter breiten Fahrzeuge sehen der jüngsten Generation der U-Bahn-Wagen ähnlich, die seit 2002 in Betrieb sind. äußerlich verändert haben sich unter anderem die Kopfform mit neuer LED-Beleuchtungstechnologie und die bessere Erkennbarkeit des Öffnungs- und Schließvorgangs der Türen durch farbige LED-Leuchtbänder in den Türkanten.

Mehr Komfort für die Fahrgäste bieten die Videokameras, das Fahrgast-TV und die neugestaltete Innenbeleuchtung mit LED-Leuchten. Da es keine Einzelwaggons mehr gibt, ist der Zug ist von vorne bis hinten komplett durchgängig.

Mechanical Engineering in Wien und Drehgestelle aus Graz

Die Konstruktion der Wagenkästen, des Innenausbaus des Fahrerstandes sowie weitere Komponenten in und am Fahrzeug werden im Mobility-Werk in Wien Simmering gefertigt. Die Endmontage und auch die statische Prüfung werden ebenfalls dort durchgeführt. In der Klimakammer des Klima-Wind-Kanals werden die Züge relevanten Umweltbedingungen – einer Klimaprüfung - ausgesetzt. Für die restlichen Züge werden die lackierten Rohbauten transportfähig in Wien angefertigt und zur Endmontage nach München geliefert. Aus dem Mobility-Werk in Graz kommen die Drehgestelle der U-Bahn Züge des Typs C2. Daher erfolgt ein großer Teil der Wertschöpfung in Österreich.

www.siemens.at

BHDT

Mit Hochdruck nach Hönigsberg

Die BHDT GmbH eröffnete einen neuen Standort in Hönigsberg. Die Fertigungsbereiche für Hochdruckpumpen und Schweißtechnik fanden in der Region Mürzzuschlag eine neue Heimat.

Nachdem es aufgrund der guten Auftragslage an den beiden, bereits bestehenden, Standorten in Kapfenberg zu eng geworden war und man auch keine Möglichkeit mehr hatte, sich auszudehnen wurde im Frühjahr 2010 nach einem neuen Standort Ausschau gehalten. Im November, nur sechs Monate nach dem Kauf einer Fertigungshalle in Hönigsberg (Bezirk Mürzzuschlag) konnte die BHDT GmbH – nach einigen Umbauarbeiten – den dritten Firmenstandort offiziell eröffnen.

Die neue Produktionshalle mit einer Fläche von 4.700 m2 und die beiden Bürogebäude mit insgesamt 850 m2 bieten den Fertigungsbereichen der Hochdruckpumpe und der Schweißtechnik des Hochdruckrohrwerkes eine optimale Basis für die angestrebte Expansion, und den etwa 50 Mitarbeitern eine neue Heimat. Die Investition bezüglich der neuen Halle, etwa 30 Kilometer vom Hauptstandort in Kapfenberg entfernt, wurde bewusst in Österreich getätigt. Einerseits ist es ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls f+r die Region Mürzzuschlag, bei dem zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen wurden, und andererseits verbleibt das Fachwissen im Land.

Die 4.700 m2 große Produktionshalle und die beiden Bürogebäude mit insgesamt 850 m2 bieten den Fertigungsbereichen Hochdruckpumpen und der Schweißtechnik des Hochdruckrohrwerkes eine optimale Basis für die angestrebte Expansion

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung, die Mitte November 2010 stattfand, stellte die BHDT GmbH den neuen Produktionsstandort der Öffentlichkeit vor. Dabei wurden auch die wesentlichen Innovationen präsentiert, die an den Hochdruckpumpen der Serie HYTRON® und ECOTRON® vorgenommen wurden. Bei diesen Pumpen für das Wasserstrahlschneiden wurden völlig neue Ideen verwirklicht, die im Zuge intensiver Entwicklungsarbeiten entstanden sind. Hauptaugenmerk wurde vor allem auf die Verlängerung der Lebensdauer von Hochdruckkomponenten und die Bedienerfreundlichkeit der Aggregate gelegt. Weitere Neuentwicklungen werden noch in diesem Jahr folgen und im April auf der Hannover Messe sowie im Juni auf der Blechexpo in Stuttgart vorgestellt werden.

www.bhdt.at

National Instruments

14. Technologie- und Expertenkongress NIDays 2011 in Wien


Auch heuer werden 150 Entscheidungsträger zu den Fachvorträgen der NIDays erwartet. (Foto: National Instruments)

Bereits zum 14. Mal findet am 29. März in Wien der Technologie- und Expertenkongresses NIDays von National Instruments statt. Auch dieses Jahr werden über 150 Entscheidungsträger, Geschäftsführer und Anwender zusammenkommen, um Erfahrungen auszutauschen, sich über neueste Trends in der Mess- und Automatisierungstechnik zu informieren und Networking zu betreiben. Und Industrie Technik + Wirtschaft ist als Medienpartner auch wieder mit dabei.

Unter dem Motto "From Zero to Hero" berichtet FH-Prof. Dr. Thomas Klinger, Leiter des Studienbereichs "Systems Engineering" an der Fachhochschule Kärnten, als Auftakt von seinen persönlichen Erfahrungen mit NI LabVIEW. In seinem Vortrag wird er den Bogen vom Einsatz in Lehre und Ausbildung über rasche und effiziente Projektabwicklung bis hin zur Anwendung in Alltagssituationen spannen. Es wird dabei eindrucksvoll ein aktuelles Bild der modernen Ingenieurwissenschaften gezeichnet.

Das aktuelle Kongressprogramm ist mehr denn je auf die Anwenderpraxis zugeschnitten. In drei parallelen Vortragsreihen mit Technologie- und Anwendervorträgen wird es wieder ein kompaktes und hochwertiges Kongressprogramm geben, das eine ausgewogene Mischung aus zukunftsweisenden Technologiepräsentationen und praxisorientierten Anwenderlösungen bietet.

Abgerundet wird das Kongressprogramm um die Möglichkeit, am Veranstaltungstag kostenlos die Prüfung zum Certified LabVIEW Associate Developer abzulegen.

Das komplette Kongressprogramm, weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Website unter ni.com/austria/nidays zu finden.

ni.com/austria

Bernecker & Rainer

Kompakte Servomotoren: kürzer - leichter - dynamischer

Die Servomotoren der Baureihe 8LV wurden um weitere leistungsstarke Produkte erweitert. Nach dem Motto höchste Leistungsdichte auf engstem Bauraum sind alle mechanischen und elektrischen Elemente dieser Servobaugruppe in einer kompakten Einheit integriert. Ausgestattet mit dem kleinsten absoluten Encodersystem mit einer Auflösung von 262144 (=218) pro Umdrehung bietet das System höchste Genauigkeit auf kleinstem Raum.


Motordirektanbaugetriebe von B&R (li.) sparen rund 20% Gewicht, Bauraum sowie bewegte Masse und eignen sich ideal für den Einsatz in dynamischen Anwendungen.

Um Gewicht, Bauraum und bewegte Massen zu sparen, werden die Getriebe direkt an den Motor angebaut. Realisiert wurde dieser Anbau durch eine Neukonstruktion der Motorabtriebsflansche, die exakt an die Getriebe angepasst wurden. Das Sonnenrad sitzt direkt auf der Motorwelle und ersetzt die Eingangswelle des Getriebes. Diese Art des Anbaus macht einen Adapterflansch, das Klemmsystem und das Getriebeeingangslager überflüssig. Somit werden neben einer rund 20%-igen Einsparung von Gewicht und Bauraum auch die bewegten Massen deutlich reduziert.

Durch den steifen Aufbau und geringe Massen lassen sich hochperformante Regelkreise für dynamische Anwendungen platzsparend realisieren.

Bei den Motordirektanbaugetrieben besteht die Möglichkeit, zwischen der Economy Baureihe 8GM30, dem Standardgetriebe 8GM40 bzw. den verstärkten 8GM50 Getrieben zu wählen.

Die Getriebe der Standardbaureihen sind einstufig und zweistufig mit einem Verdrehspiel von <8 - <15 Winkelminuten erhältlich. Die 8GM50 Baureihe bietet mit den hinsichtlich Radial- und Axialkräfte optimierten Lagern eine mechanische Kompatibilität zu Wittenstein Produkten.

Mit den genannten Eigenschaften ist die Baureihe bestens geeignet für höchste Anforderungen an Dynamik und Drehmoment bei kleinsten Platzverhältnissen.

www.br-automation.com

Sichere Instandhaltung

Schwerpunktthema der Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

"Sichere Instandhaltung" ist das Schwerpunktthema der diesjährigen Europäischen Woche für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, die am Montag beginnt. Die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) und ihre Partner organisieren aus diesem Anlass Hunderte von Konferenzen, Ausstellungen und Schulungen in über 30 europäischen Ländern.

Dr. Jukka Takala, Direktor der EU-OSHA, hält die sichere Instandhaltung für ein entscheidendes Thema der Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze", da bis zu 20 Prozent aller Arbeitsunfälle mit Instandhaltungsarbeiten zusammenhängen. "Wissenschaftliche Studien zeigen zudem, dass Instandhalter besonders durch Berufskrankheiten und berufsbedingte Gesundheitsprobleme, z. B. Asbestose, Krebs, Beeinträchtigungen der Hörfähigkeit sowie Muskel- und Skeletterkrankungen, gefährdet sind", erklärte er. "Im Interesse der Gesundheit und Sicherheit aller Arbeitnehmer ist es unabdingbar, dass wir jede Gelegenheit nutzen, um die Bedeutung der sicheren Instandhaltung in ganz Europa stärker ins Bewusstsein zu rücken."

Die Veranstaltungen sollen den betroffenen Gruppen wichtige Kenntnisse über richtige Vorgehensweisen für eine Instandhaltung vermitteln, bei der Gesundheit und Sicherheit im Vordergrund stehen. Als Start in Österreich fand bereits am 14. Oktober auf Einladung des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz die Fachkonferenz "Sichere Instandhaltung" im Kongresszentrum der Messe Wien statt. Mehr als 240 Teilnehmer nahmen daran teil – unter ihnen hochrangige Vertreter der Sozialpartner – und diskutierten in vier Workshops die vielfältigen Aspekte der Instandhaltung. Ziel der europaweiten Kampagne ist es, Regierungen, Unternehmen und die allgemeine Öffentlichkeit zusammenzubringen und dadurch die Bedeutung der sicheren Instandhaltung grenzüberschreitend zu verankern.

Eine entscheidende Rolle spielen in der Europäischen Woche die 30 neuen offiziellen Kampagnenpartner - eine breite Palette von Unternehmen und Verbänden aus dem privaten und öffentlichen Sektor, darunter einige der bekanntesten europäischen Unternehmen, die sich mit der Agentur zusammengetan haben und durch eine Vielzahl von Aktivitäten gute praktische Lösungen im Bereich der sicheren Instandhaltung fördern.

"Durch die große Vielzahl der Veranstaltungen in ganz Europa dürfte die Botschaft, dass eine sichere Instandhaltung den Schlüssel zu gesunden Arbeitsplätzen von der Werkstatt bis ins Vorstandsbüro bildet, bei allen ankommen." erklärte Dr. Takala.

Weitere Informationen über die Europäische Woche und die geplanten Aktivitäten finden Sie auf der Website der Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze" unter

http://hw.osha.europa.eu

Bernecker & Rainer

CNC-Standardpaket für Werkzeugmaschinen

Das neue CNC-Standardpaket von B&R unterstützt den Maschinenbau bei der raschen Umsetzung von Automatisierungsabläufen. (Foto: B&R)

Mit standardisierten Systemmodulen im Bereich von CNC-Maschinen setzt B&R einen weiteren Schritt im Werkzeugmaschinenbau. So profitieren Anwender mit dem neuen CNC-Standardpaket von einer Reihe an Funktionen, die auf jeder CNC-Maschine zu finden sind. Bestehend aus Hardwarekomponenten, allen erforderlichen Softwarefunktionen sowie verfügbaren Simulationsmöglichkeiten ermöglicht das neue Softwarepaket verkürzte Entwicklungszeiten sowie die rasche Umsetzung von Automatisierungsabläufen.

Der volle CNC-Funktionsumfang

Durch die komplette Integration von CNC, SPS und Motion-Control auf einem Steuerungsrechner überzeugt die innovative B&R Gesamtlösung durch exzellente Dynamik bei höchster Präzision der Verfahrbewegungen und sorgt für einen erhöhten Maschinendurchsatz bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung. Die Funktionsmodule des CNC-Standardpakets sind so angelegt, dass der wesentliche Funktionsumfang von CNC-Bearbeitungsmaschinen komplett zur Verfügung steht. So nutzen Anwender alle Grundfunktionen zur Bedienung, Parametrierung und Diagnose des Systems, insbesondere aller Achsen und CNC-Kanäle. "Das B&R CNC-Standardpaket gibt unseren Kunden nicht nur einen schnellen Start, sondern auch die völlige Freiheit, ihre Innovationen zu implementieren, ohne Sonderprogrammierung durch den Steuerungshersteller und unter konsequentem Schutz ihrer Alleinstellungsmerkmale", so Markus Sandhöfner, Mitglied der Geschäftsleitung B&R Deutschland.

Interpolationszeiten im Mikrosekundenbereich bei voller Synchronität zwischen den einzelnen Steuerungsprogrammen schaffen die perfekte Basis für leistungsfähige Kundenlösungen. Die deterministische POWERLINK Echtzeitkommunikation sorgt dafür, dass nicht nur die CNC Achsen, sondern die gesamte Antriebs- und I/O Peripherie zum Interpolationstakt und Lageregelzyklus mit einer Genauigkeit im Nanosekundenbereich aufsynchronisiert.

Basierend auf Visual-Components ist ein Zugriff auf die Systemfunktionen der Software möglich. Die vordefinierten Visualisierungskomponenten umfassen neben klassischen Bedienfunktionen wie Parametereinstellung und Bedienung von Bewegungsprogrammen auch Werkzeuge wie Simulation, Aufzeichnung und Diagnose von Abläufen.

CNC-Bedienpanel für intuitive Maschinenführung

Herzstück des CNC-Paketes ist ein 15" Panel im Hochformat auf Basis eines Power Panel 400 mit zusätzlich integrierten Bedienelementen. So ermöglichen programmierbare Funktions- und Navigationstasten die einfache Steuerung der Visualisierung, ein Navigationsrad sorgt darüber hinaus für die reibungslose Eingabesteuerung auf allen Bedienseiten. Sechs vorbelegte Seitenwahltasten erlauben dem Anwender den Schnellzugriff auf die Hauptbedienseiten und unterstützen damit die rasche Menüführung.

Ergänzt wird das CNC-Bedienpanel mit einem Handbediengerät. Damit ist es dem Maschinenbediener möglich, sich frei um die Maschine zu bewegen und Eingaben an der idealen Position durchzuführen. Ausgestattet mit einem Handrad sowie zusätzlichen Bedienelementen können die Maschinenprozesse auf einfache Weise gesteuert werden.

www.br-automation.com

Für eine Welt ohne Hürden: Der Weltnormentag am 14. Oktober steht unter dem Motto "Barrierefreiheit"

Rund jeder fünfte Österreicher ist im Laufe seines Lebens zumindest vorübergehend durch eine Behinderung eingeschränkt. Damit das Alltagsleben trotzdem so sicher und einfach wie möglich bleibt, sorgen Normen und Standards in vielen Bereichen für einen barrierefreien Zugang. Um Wirtschaft und Verbraucher auf die Wichtigkeit der Normung für eine Welt ohne Hürden hinzuweisen, steht der diesjährige Weltnormentag am 14. Oktober unter dem Motto "Barrierefreiheit".

Taktile Bodeninformation in der Wiener U-Bahn (ÖNORM V 2102-1) (Foto: Austrian Standards Institute, Dr. Johannes Stern)

Weltweit gibt es rund 650 Millionen Menschen mit besonderen Bedürfnissen, allein in Österreich sind es 1,7 Millionen, die gesundheitlich in irgendeiner Form dauerhaft beeinträchtigt sind. Das reicht von leichten Seh- oder Höreinschränkungen bis zur vollständigen Immobilität.

Mit zunehmendem Alter werden steile Treppen, unübersichtliche Straßenkreuzungen und kleine Beschriftungen zu manchmal unüberwindbaren Hürden. Aber auch wer mit Kinderwagen, schwerem Gepäck oder Gipsbein unterwegs ist, freut sich über Hilfsmittel – von Rollstuhlrampen über Verkehrsampeln mit akustischen Signalen bis hin zu Haltegriffen in Sanitärräumen.

Standards ermöglichen selbstbestimmten Alltag

Damit Produkte und Bauten sicher und einfach genutzt werden können, entwickeln Experten in den zuständigen Komitees von Austrian Standards Institute Normen, wobei neben Sicherheitsaspekten, ergonomischen Erfordernissen und Gebrauchstauglichkeit auch die Barrierefreiheit maximale Berücksichtigung findet.

Ein Basiswerk für alle Neu-, Zu- und Umbauten ist die seit Jahrzehnten bewährte ÖNORM B 1600 "Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen". Sie beschreibt ausführlich die barrierefreie Gestaltung von Eingangsbereichen, Türen, Fenstern, Gängen, Treppen, Aufzügen, Bedienelementen, Orientierungssystemen, Beleuchtung, Materialien und Möblierung.

Dipl.-Ing. Stefan Wagmeister, zuständiger Komitee-Manager: "Die Zukunft liegt im anpassbaren Wohnbau mit Hilfe von barrierefreier Erschließung. Das bedeutet, dass später notwendige Änderungen in möglichst kurzer Bauzeit und kostengünstig ohne Änderung von Installationen, Technik, Dämmung oder Tragfähigkeit vorgenommen werden können."

Es gibt natürlich auch Normen für technische Hilfen für Menschen mit Behinderungen, z. B. für Rollstühle, Rollatoren, Lifter, tastbare Beschriftungen und Informationssysteme oder taktile Bodeninformationen. Genauso tragen Normen für Brillen, Kontaktlinsen, Hörgeräte, Prothesen und mehr dazu bei, körperliche Einschränkungen bestmöglich auszugleichen.

DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha, Vizedirektorin Austrian Standards: "Der Trend geht in Richtung 'Design für Alle'. Die Idee ist, Produkte, Geräte, Umgebungen und Systeme so zu gestalten, dass sie für so viele Menschen wie möglich ohne weitere Anpassung oder Spezialisierung nutzbar sind. Da gehören die Schere für Linkshänder und das leicht aufschraubbare Marmeladenglas auch dazu."

Ziel des Weltnormentages, der bereits seit 1947 jährlich am 14. Oktober stattfindet, ist es, den Beitrag der Normung zur weltweiten Handelsentwicklung, zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Erhöhung der Sicherheit sowie zur kontinuierlichen Verbesserung der Lebensqualität hervorzuheben.

www.as-institute.at

Poster des World Standards Day (Foto: International Organization for Standardization / ISO)

Beschriftungsgeräte – so einfach geht Ordnung halten.

Ob in der Werkstatt oder im Labor – mit Kennzeichnungslösungen von Brother behält man leicht den Überblick

Mit Brother P-touch-Geräten lässt sich einfach und sauber alles, was geordnet und Übersichtlich sein soll, zuverlässig kennzeichnen.

Marktführer Brother bietet mit einem großen Sortiment an Beschriftungs- und Etikettiergeräten kundenorientierte Lösungen für alle Branchen und Privatanwender.

Brother P-touch Geräte und Etikettendrucker zeichnen sich durch ihre benutzerfreundliche und vielseitige Anwendung aus und finden unzählige Einsatzmöglichkeiten. Mit dem richtigen Zubehör ist schnell gekennzeichnet, was wo drin ist – egal ob im Büro, im Labor oder in der Werkstatt. Auch im privaten Umfeld erfreuen sich die Beschriftungsprofis von Brother immer größerer Beliebtheit, sei es zum Beschriften von Vorratsdosen, Kennzeichnen von Ordnern, oder einfach nur, um dem Briefkasten einen Namen zu geben.

Je nach Arbeitsumfeld reicht die Produktpalette vom leichten, tragbaren Handgerät bis hin zum Profigerät mit Anbindung an den Computer. So vielfältig wie die Geräte selbst ist auch die Auswahl an Bändern. Mit über 200 Bändern gibt es praktisch für jede Anforderung ein passendes Band von Brother. Unterschiedliche Farben, Breiten, Stärken und vorformatierte Layouts ermöglichen eine individuelle Kennzeichnung zur perfekten Organisation des Arbeitsumfeldes. Soll die Beschriftung kratz-, wasser-, säure-, hitze-, kälte- und lichtbeständig sein, kommen die laminierten Bänder mit patentiertem Hinterbandabdruck zum Einsatz.

Der virtuelle Produkt- und Bandberater auf der Brother Homepage unterstützt schnell und einfach bei der Entscheidung für das passende Gerät. Auch für diese Geräte gibt es von Brother 3 Jahre Garantie ohne Aufpreis.

www.as-institute.at

Neue Kampagne für gesunde Arbeitsplätze: Instandhaltung im Mittelpunkt

Anlässlich des Welttages für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz am 28. April hat die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) ihre neue Kampagne für gesunde Arbeitsplätze 2010-2011 vorgestellt, durch die europaweit die sichere Instandhaltung gefördert werden soll.

v.li.n.re.: Alexander Heider (AK), Mag. Heinz Kogler (WKO), Prof. Dr. Eva-Elisabeth Szymanski (BMASK), Dipl.-Ing. Dr. Andreas Dankl (MFA), Dipl.-Ing. Peter Vavken (AUVA) (Foto: BMASK)

Instandhaltung ist unverzichtbar, um Gefährdungen am Arbeitsplatz zu vermeiden, aber auch diese Tätigkeit selbst ist für das Instandhaltungspersonal mit hohen Risiken verbunden. Schätzungen zufolge sind in Europa 10-15 % aller tödlichen Unfälle bei der Arbeit auf Instandhaltungsarbeiten zurückzuführen. Es ist daher unerlässlich, dass Instandhaltung ordnungsgemäß und unter Berücksichtigung der Sicherheits- und Gesundheitsschutzbelange der Arbeitnehmer/innen durchgeführt wird.

An der Seite des EU-Kommissars für Beschäftigung, Soziales und Integration – László Andor – umriss Dr. Jukka Takala, Direktor der EU-OSHA, bei der Auftaktveranstaltung zur Kampagne in der Europäischen Kommission in Brüssel die Ziele und die Grundregeln für sichere Instandhaltung als Schlüsselbeitrag für gesunde Arbeitsplätze.

Österreichische Arbeitsschutzstrategie

Durch die intensive Zusammenarbeit aller Akteur/innen des Arbeitsschutzes im Rahmen der österreichischen Arbeitsschutzstrategie 2007-2012 wird ein wertvoller Beitrag zum Erfolg der Kampagne geleistet werden. "Denn nur durch die Bündelung der vorhandenen Ressourcen kann und wird es gelingen, wichtige Akzente und Aktivitäten zum Thema 'Sichere Instandhaltung' zu setzen", so Frau Prof. Dr. Eva-Elisabeth Szymanski, Sektionschefin im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK).

Mehr Informationen zum Thema Instandhaltung

http://osha.europa.eu/de/topics/maintenance

Die Aufgabe der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) besteht darin, die Arbeitsplätze in Europa sicherer, gesünder und produktiver zu machen. Die EU-OSHA wurde von der Europäischen Union errichtet, um zur Deckung des Informationsbedarfs im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit beizutragen. Die EU-OSHA hat ihren Sitz in Bilbao, Spanien; ihr Ziel ist die Verbesserung des Lebens von Menschen bei der Arbeit, indem sie den Fluss technischer, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Informationen zwischen den an Fragen von Sicherheit und Gesundheitsschutz Beteiligten anregt und fördert.

Die Kampagne für gesunde Arbeitsplätze 2010 - 2011, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und ihren Partnern in den 27 EU-Mitgliedstaaten und darüber hinaus koordiniert wird, bietet eine breite Palette von Tätigkeiten zur Förderung sicherer Instandhaltung. Sie wird von den Regierungen von Spanien und Belgien, die 2010 den EU-Ratsvorsitz führen, sowie von den Regierungen von Ungarn und Polen, die 2011 den EU-Ratsvorsitz führen werden, dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission sowie den europäischen Sozialpartnern unterstützt.

Während der zweijährigen Laufzeit werden innerhalb der Mitgliedstaaten zahlreiche Veranstaltungen organisiert. Zu den wichtigsten Aktivitäten zählen die European Good Practice Awards. Mit dem Wettbewerb sollen Beispiele für "Good Practice" im Bereich der sicheren Instandhaltung bekannt gemacht werden. Weitere Highlights: zwei Europäische Wochen für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, im Oktober 2010 und im Oktober 2011.

Über ITuW

INDUSTRIE, TECHNIK + WIRTSCHAFT

Das große Magazin für FERTIGUNG, AUTOMATISIERUNG und ANTRIEBSTECHNIK, INDUSTRIELLE ELEKTRONIK, LOGISTIK startete am 24. September 2008 im Verlag der specialmedia.com GmbH gemeinsam mit starken, kompetenten österreichischen Fachverlagspartnern rund um den prominenten Verleger Hans-Jörgen Manstein.

Mit einer Auflage von 13.000 Exemplaren und in monatlicher Erscheinungsweise erreicht INDUSTRIE, TECHNIK+ WIRTSCHAFT technische Manager, Fach- und Führungskräfte in Industrie und produzierender Wirtschaft, in Forschung, Entwicklung und Produktion.

INDUSTRIE, TECHNIK+WIRTSCHAFT ist innovativ:

Profunde Recherche, fachliche Hintergrundinfos, exklusive Anwendungsstories, Branchen-News und neue Serviceelemente, sowie aktuelle Interviews und spannende Portraits von Persönlichkeiten aus Industrie, Politik und Wirtschaft zeigen die handelnden Personen der Branche und ihr Umfeld in modernem Layout und im exklusiven Überformat von 230 mm x 300 mm (B x H).

INDUSTRIE, TECHNIK+WIRTSCHAFT ist heute der mit Sicherheit attraktivste, modernste und wahrscheinlich effizienteste Werbeträger für die Zielgruppe Industrie und produzierende Wirtschaft in Österreich.

Das Team

Michael Stephan

Chefredakteur/Objektleiter
T +43/664/3403528
M

Klaus Rasner

Redaktion
M
 

Werner Kuzel

Grafik
M

Katja Jiracek

Office Management
T +43/1/3100700-100
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Mediadaten 2012

Vom Start weg hat sich INDUSTRIE, TECHNIK + WIRTSCHAFT mit seiner klaren Heftstruktur, den kompetenten Inhalten und modernem Design zu einem Top-Medium für die Industrie entwickelt.

Rubriken

  • MENSCHEN + MÄRKTE
    Topaktuelle Meldungen aus der Branche, über die Firmen des Monats mit ihren handelnden Personen – kurz, prägnant, aktuell.
  • FERTIGUNG
    Einer der Kernbereiche von INDUSTRIE, TECHNIK+WIRTSCHAFT behandelt die fertigungsrelevanten Themen von der Grundlagenforschung bis zur Qualitätssicherung.
  • AUTOMATISIERUNG + ANTRIEBSTECHNIK
    behandelt Ansätze und Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung und der dazu notwendigen Instrumentarien.
  • INDUSTRIELLE ELEKTRONIK
    Die industrielle Elektronik ist eine wichtige Säule innerhalb eines Unternehmens – vom Schaltschrank, der Messtechnik und Sensorik bis zum Industrial Ethernet.
  • LOGISTIK
    Kein produzierendes Unternehmen ohne Materialfluss, Lager und Fördertechnik. Logistikkonzepte tragen heute wesentlich zum Unternehmenserfolg bei.
  • SERVICE
    Branchenrelevante Termine, Messen, Veranstaltungen und auch Vorschriften, Förderungen und Wirtschaftsthemen sowie die Vorstellung aktueller Print-, Softwareund Online-Publikationen bietet die Servicerubrik.

Facts

  • ZIELGRUPPE
    Industrie, produzierende Wirtschaft,technisches Management, Fach und Führungskräfte, Forschung und Entwicklung, Produktion, Ämter und Behörden, Lehr- und Wissenschaftsbetriebe.
  • ERSCHEINUNGSWEISE
    monatlich – 10 Ausgaben/Jahr (2 Doppelnummern)
  • BEZUGSPREISE
    Jahresabonnement Inland: 45 €
    Einzelpreis: 5 €
    Jahresabonnement Ausland: 70 €
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    12.000 Exemplare österreichweit

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